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Dwarfcraft Devices - WITCH SHIFTER

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  • Bewertung
    Ziemlich wunderlich & erstaunlich brauchbar.
    Kundenmeinung von Porgy(on 19.10.2018)
    Das Negative vorweg: Das Pedal sieht nicht schön aus, weder das Design, noch die Typo. Das ist zum Glück aber Geschmackssache. Es ist recht groß und hoch, ein Manual fehlt. Mit allen drei Punkten kann man aber gut zurechtkommen, sie haben nichts mit dem Klang zu tun.

    Wer einfach nur einen Pitchshifter und vor allem einen sauberen sucht, ist mit einem Nano POG oder Pitch Fork sicher besser beraten. Wer einen etwas seltsameren, aber immer noch handlichen sucht, kann sich an den EQD Pitch Bay halten.

    In welchem Fall also sollte man den Witch Shifter haben wollen? Mir ging es so, dass ich drei Pitchshifting-Modi ("dtune", "pitch" & "rnd") das Red Panda Particle sehr gerne für die Gitarre verwenden wollte. Zwar verstehe ich nicht, was das "Granular" bei diesem Delay genau bedeutet, aber ich mochte die kleinen, zerhäckselten Stückchen Echo und den Freeze. Leider war das Pedal aber doch zu unberechenbar für mich.

    In etwa ähnliche Sounds weist der "Witch Shifter" auf, nur eben etwas brauchbarer und viel variabler (das mag fachlich falsch sein und beschreibt nur meinen Eindruck).

    Erst einmal ist es ein sauberer Pitch-Shifter von -1 bis +1. Dann aber gibt es den "Speed"-Regler, der, ich kann mich wieder irren, zwischen dem Dry- und Wet-Signal langsam oder schnell crossfaded, hierbei entstehen schon seltsame Sounds. Der "Scatter"-Switch macht alles aber noch ein wenig ungewöhnlicher, hier wird die Tonhöhe des gepitchten Signals in Lage und Zeit unbrechenbar verändert, dieser Modus erinnert mich an den "Particle". Der "DinDin"-Schalter schließlich loopt das Signal im Buffer für Freeze-Effekte.

    Richtig seltsam kann es werden, wenn man dazu noch das Fuzz-Signal beimischt oder ausschließlich verwendet, gerade mit -1 Oktave. Zwar wollte ich nie einen Fuzz besitzen, aber die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind für mich eine herrliche Spielerei, für andere vielleicht stilprägend, und sei es nur für einen Song.

    Und dann gibt es noch ein zweites Menü für ein Delay, das keinen eigenständigen Effekt ersetzt, aber die Möglichkeiten der Sounderzeugung Richtung Modulation immens erweitert.

    Der "Bend"- Schalter ist angesichts all der Möglichkeiten noch eine Dreingabe, die für mich eher wie ein Gimmick wirkt, aber je nach Genre sicher andere stärker begeistern kann.

    Kurzum: Der "Witch Shifter" bereitet mit für den Effekttyp überraschenden Sounds von Beginn an viel Freude und es scheint so, als würde sie mit der Zeit noch anwachsen können.